FRAUENHEILKUNDE

Als Frau jeder Altersstufe bekommen Sie in meiner gynäkologischen Praxis eine umfassende Beratung und Behandlung. Beschwerden der Scheide, der Gebärmutter, an den Eierstöcken oder an der Brust werden diagnostiziert und therapiert. Modernste Geräte unterstützen mich in der sorgfältigen Untersuchung. Mit den Untersuchungsergebnissen erhalten Sie Therapievorschläge und gemeinsam wählen wir die für Sie passende Behandlung aus.

    • Kinderwunsch: Manchmal kommt alles anders als man denkt. Eine Schwangerschaft stellt sich trotz aller Bemühungen nicht ein. Die Ursachen können vielfältig sein. Nach einem ausführlichen Gespräch mit Ihnen, werden wir zuerst nach den Ursachen suchen. Hierzu zählen sowohl Ultraschalluntersuchungen, als auch die Untersuchung der hormonellen Situation, um die Fruchtbarkeit zu beurteilen. Wenn mögliche Ursache gefunden worden sind, werden wir mit Ihnen besprechen, welche Therapiemöglichkeiten es gibt und diese umsetzen.Für aufwendigere Untersuchungen und Therapien arbeiten wir eng mit erfolgreichen Kinderwunschpraxen zusammen.
    • Vorsorge und Krebsfrüherkennung / Wahlleistungen: Mit Wahlleistungen oder Igel (individuellen Gesundheitsleistungen) bezeichnet man Vorsorgeuntersuchungen, die über die Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen hinaus gehen. Sie komplettieren eine vollwertige Vorsorgeuntersuchung individuell. Sie spiegeln den gynäkologischen Wissensstand wider und bieten zusätzlich eine hohe Sicherheit zu den von den Krankenkassen übernommenen Leistungen. Unter anderem biete ich Ihnen in meiner Praxis:
      • Vorsorgesonografie von Brust, Eierstöcken und Gebärmutter
      • Spzielle Abstriche zur Optimierung des Abstriches für Gebärmutterhalskrebs

      Thin Prep: Mittlerweile führen wir in deutlich verfeinertes Verfahren durch genannt Thin Prep. Hiermit können mehr Zellen gewonnen werden und diese auch verbessert diagnostiziert werden.

      HPV-Abstrich: Die Krebsfrüherkennung mit dem üblichen Zellabstrich in jährlichen Abständen stellt eine hervorragende Methode zur Früherkennung von Zellveränderungen am Gebärmutterhals dar. Wie jede Methode kann sie jedoch keine 100%ige Sicherheit gewährleisten. Humane Pappillomaviren   gehören zu den häufigsten Verursachern von Infektionen im Genitalbereich und werden sexuell übertragen. Bestimmte Typen dieser Viren (aus der sog. Hochrisikogruppe) spielen jedoch eine entscheidende Rolle bei der Entstehung des Gebärmutterhalskrebses und seiner Vorstufen, dies haben neueste Forschungsergebnisse gezeigt. Nahezu 30% aller Frauen werden im Laufe ihres Lebens infiziert. Der Thin Prep ist ein hochmodernes Testverfahren, erfolgt durch einen Abstrich vom Gebärmutterhals und wird mittels DANN-Technologie ausgewertet. Noch bevor irgendwelche Zellveränderungen zu beobachten sind, kann der Nachweis von Hochrisiko HPV erbracht werden. Dies ist kein Anlaß zur besonderen Beunruhigung. Es bietet im Gegenteil die Möglichkeit, vorhandene Veränderungen in einem besonders frühen Stadium zu erkennen und behandeln zu können. Zusammen mit dem zytologischen Abstrich erhöht sich die Chance für eine bestmögliche Krebsfrüherkennung und damit efolgreiche Behandlung ganz wesentlich.

    • Zellabstrich (PAP), Thin Prep
    • Lupenbetrachtung der Zelloberfläche ( Kolposkopie)
    • Impfung: Präventive Impfung gegen häufig wiederkehrende Scheidenentzündungen und Harnwegsinfekte. Gynatren®: Fast fünf Millionen Frauen erkranken jährlich an einer Scheidenentzündung (Kolpitis). Die Erkrankung ist für die betroffenen Frauen belastend und beeinträchtigt häufig auch die Partnerschaft. Eine Lokalbehandlung sichert oft nur einen momentanen Erfolg. Immer wiederkehrende Infektionen erschweren die Therapie dieser Erkankung.Gynatren® hilft bei diesen wiederkehrenden Entzündungen. Dieser biotechnologisch optimierte Impfstoff bewirkt eine Antikörperbildung gegen krankmachende Scheidenkeime und regeneriert die normale Scheidenflora. Strovac®: Dieser Impfstoff immunisiert gegen immer wiederkehrende Harnwegsinfektionen.
    • Laboruntersuchungen (Gesundheitscheck, Hormonwerte etc.)
    • Tastbefund des inneren Genitales und Abtasten der Brust
    • Ergänzend  IGEL  US der inneren Organe und /oder der Brust
    • Empfängnisverhütung ( z.B. Mirena-Einlage , Jaydess-Einlage)
    • Mädchensprechstunde (Teenagersprechstunde)
    • Hormonsprechstunde: In einer Hormonsprechstunde geht es um die Diagnose und Therapie von hormonellen Störungen in unterschiedlichen Lebensphasen. Je nach Krankheitsbild (u.a. Zyklusstörungen, Wechseljahresbeschwerden, Haarausfall, unerfüllter Kinderwunsch, etc.) wird entschieden, ob eine Hormonanalyse erforderlich ist, um eine hormonelle Therapie einzuleiten oder ob auch alternativ nichthormonelle Konzepte eine gute Behandlungsalternative darstellen.Mit zunehmenden Alter und nach Schwangerschaften nehmen die Probleme der Blase und des Beckenbodens zu.Scheuen Sie sich nicht, uns zu diesem Thema anzusprechen. Es gibt viele Möglichkeiten, wie man die Funktionalität positiv beeinflussen kann. Hier spielen sowohl diverse Trainingsgeräte, Physiotherapie, Medikamente und ggf. Operationen eine Rolle.In Zusammenarbeit mit verschiedenen Beckenbodenzentren Berlins und spezialisierten Physiotherapeuten finden wir die passende Therapie für Ihre Beschwerden.

Folgende diagnostische und therapeutische Maßnahmen bieten wir in unserer Praxis an:

    • Ultraschalluntersuchungen der Brust mit hochauflösendem Ultraschall
    • Ultraschalluntersuchungen der Beckenorgane
SCHWANGERENBETREUUNG

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit mit viel Freude und intensiven Erfahrungen. In dieser besonderen Zeit begleiten wir Sie mit den notwendigen Untersuchungen vor und in der Schwangerschaft. Wir stehen Ihnen mit unserem Wissen, natürlichen Behandlungsmethoden (z.B. Akupunktur, Empfehlung pflanzlicher Behandlungsalternativen) und mit modernster Ultraschalltechnik zur Verfügung.

Außerdem beraten wir Sie nach Ihren individuellen Bedürfnissen, damit möglichst erst keine Probleme entstehen. Am besten, Sie sprechen schon bei einer geplanten Schwangerschaft mit uns, denn es gibt ein paar Dinge, die schon vorher beachtet werden sollten (z.B. Ernährung, Impfungen oder spezielle Beratung zu Risikofaktoren). Bitte sprechen Sie mich oder mein Praxisteam an, wenn Sie Fragen zu den genannten oder anderen Untersuchungen haben.

  • Mutterschaftsvorsorge/Schwangerenvorsorge:
    – Vorsorgeuntersuchungen nach Mutterschutzrichtlinien
    – Betreuung von Risikoschwangerschaften
    – Ultraschall in der Schwangerschaft:Mit unserem modernsten hochauflösenden Ultraschallgerät der neuesten Generation können wir bereits in der 5.SSW die Schwangerschaft in der Gebärmutter diagnostizieren. Ein großdimensionierter LCD Monitor zeigt Ihnen dieses einmalige Erlebnis. Im Verlauf der Schwangerschaft führen wir regelmäßig Ultraschallkontrollen durch. Damit können Sie sich vom Wohlbefinden Ihres Babys auch visuell überzeugen.Im Rahmen der Mutterschutzrichtlinien sind während einer Schwangerschaft drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen:

    1. In der 9.-12. Schwangerschaftswoche (SSW)
    2. In der 19.-22. SSW
    3. In der 29.-32. SSW

    CTG

    Ausschluß von Genitalinfektionen und Harnwegsinfektionen mittels pH-Messung des Fluors, Mikroskopie, Urinstix und Urinkultur

    Oraler Glukosetoleranztest (50gr. OGT) zum Ausschluß eines Schwangerschaftsdiabetes

    – Teilnahme am „Hallo Baby“ Vertrag der Krankenkasse AOK Nordost

  • Zusätzliche Leistungen in der Schwangerschaft (IGEL):
    • Toxoplasmose:

    Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger „Toxoplasma gondii“ von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt durch Katzenkontakt (Katzenkot) oder den Genuss von rohem Fleisch (Mett oder Tartar) oder nicht durchgebratenem Rindfleisch.

    In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Missbildungen und Gehirnschäden und Erblindung bei Ungeborenen entstehen.

    Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft könne wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper gegen Toxoplasmose gebildet wurden. Bei fehlender Immunität sollten im Verlauf der Schwangerschaft weitere Kontrolluntersuchungen folgen.

    Im Falle einer Infektion stehen Antibiotika zur Verfügung.

    • B-Streptokokkenabstrich ab der 35. Schwangerschaftswoche

    Bei 20 -36 % der schwangeren Frauenfinden sich Streptokokken der Gruppe B im Genitalbereich. Diese Bakterien sind normalerweise harmlose Besiedler der Vaginalschleimhaut. Schwangere können allerdings bei der Geburt das Neugeborene infizieren.

    Anschließend können beim Kind kurz nach der Geburt oder nach 1-6 Wochen schwere Infektionen auftreten. Die Frühinfektion geht mit Blutvergiftung (Sepsis), Lungen- und Hirnhautentzündung einher. Bei der Spätform kann das Risiko, insbesondere bei Frühgeborenen, an einer solchen Infektion zu sterben, sehr hoch sein.

    Aus diesen Gründen hat die Fachgesellschaft der Deutschen Gynäkologen Empfehlungen zur Vorbeugung gegen diese sog. neonatale B-Streptokokkeninfektion gegeben.

    Vorbeugung gegen die B-Streptokokkeninfektion

    Bei jeder Schwangeren sollte zwischen der 35. Und 38. Schwangerschaftswoche ein vaginorectaler Abstrich zur Untersuchung auf B-Streptokokken abgenommen werden. Diese Abstriche werden im Labor untersucht.

    Sollten bei Ihnen B-Streptokokken nachgewiesen werden, wird eine Gabe von Antibiotika unter der Geburt empfohlen, damit das Risiko für das Kind, sich zu infizieren, minimiert wird. Teilen Sie auch der Klinik mit, wenn bei Ihnen B-Streptokokken bei der Vorsorgeuntersuchung gefunden worden sind.

    • Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen

    Sie dienen der noch besseren Beurteilung der kindlichen Entwicklung. Die werdenden Eltern können im „Babyfernsehen“ ihr Kind in Aktion sehen.

    • 3D/4D Ultraschall in der Schwangerschaft

    Dies ist eine neue bahnbrechende Technologie in der Pränataldiagnostik. Dabei wird die 3D Ultraschalldiagnostik um die vierte Dimension, der Zeit, erweitert. Mit unserem High End Gerät ist es uns heute möglich, Ihnen Ihr ungeborenes Kind an einem großen Monitor in Echtzeit zu präsentieren. Die besten Bilder entstehen in der 22. – 26. SSW.

    • Akupunktur in der Schwangerschaft

    Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren. Die Akupunktur kann bei Beschwerden in der Schwangerschaft und zur Geburtserleichterung eingesetzt werden. Die Methode ist arm an Risiken und belastet das Baby nicht.

    Geburtserleichterung

    Eine kontrollierte Studie, die an der Frauenklinik in Mannheim durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass die Akupunktur bei Erstgebärenden die Eröffnungsphase des Muttermundes um durchschnittlich zwei Stunden verkürzt. Man nimmt an, daß das zum einen an der schon vor der Geburt meßbaren Verkürzung des Muttermundes liegt, zum anderen an den im Vergleich zu nichtakupunktierten Frauen regelmäßigeren Wehenverläufen. Eine Akupunkturbehandlung zur Geburtserleichterung wird ab der 36. Schwangerschaftswoche begonnen. Sie wird einmal pro Woche durchgeführt.

  • Stillberatung
BLASENSCHWÄCHE
  • Urogynäkologie
  • Inkontinenzberatung (Urinverlust)
  • Beckenbodencheck
KREBSVORSORGE

Um ernsthafte Erkrankungen möglichst früh zu erkenne, sind regelmäßige Vorsorge-Untersuchungen sinnvoll. So können gut-und bösartige Erkrankungen der Brust, der Gebärmutter oder Eierstöcke schnell behandelt werden. Dafür stehen neben der Tastuntersuchung der Brust, inklusive Anleitung zur Eigenuntersuchung, der Krebsabstrich vom Gebärmutterhals und die Ultraschalluntersuchung der entsprechenden Organe zur Verfügung. Auf Wunsch erinnern wir Sie auch gerne mit unserem „Recall“-System regelmäßig an Ihre Vorsorgetermine.

  • Vorsorge und Krebsfrüherkennung / Wahlleistungen
  • Blasen-Früherkennungstest:Mit diesem Test können auf nichtinvasive Weise bereits Frühstadien von Blasenkrebs diagnostiziert werden. Eine Urinprobe genügt. Harnblasenkrebs ist ein besonders heimtückischer Tumor, denn er kann jahrelang wachsen, ohne dass sich Beschwerden einstellen und die Betroffenen etwas davon merken. Als Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Blasenkrebs gilt das Rauchen.Jährlich erkranken in Deutschland über 6000 Frauen an Blasenkrebs. Die Sterberate ist fast doppelt so hoch wie bei Männern, da die Diagnose bei Frauen durchschnittlich viel später gestellt wird.Für Blasenkrebs gilt jedoch auch, was für alle anderen bösartigen Erkrankungen gilt: Je früher erkannt, desto besser sind die Behandlungs- und Heilungschancen. Folgender 8-Punkte-Test ist der erste Schritt zur Früherkennung:Haben Sie Anzeichen Blut (rötliche oder bräunliche Färbung) im Urin?
    Leiden Sie an wiederkehrenden Harnwegsinfekten?
    Verspüren Sie häufigen Harndrang, wobei oft nur eine geringe Menge Urin entleert werden kann?
    Verspüren Sie Schmerzen beim Wasserlassen?
    Sind oder waren Sie langjährige Raucherin?
    Verwenden Sie regelmäßig Haarfärbemittel, vor allem dunkle Farben?
    Leben Sie in einer Region mit nitratbelastetem Trinkwasser?
    Sind oder waren Sie beschäftigt als: Friseurin, in der Chemie-, Farben-, Leder- oder Metallindustrie?Der NMP22 Bladder-Check ermöglicht eine schnelle, frühzeitige Diagnose des Harnblasenkrebses.
  • Darmkrebs-Früherkennungstest:Immunologischer Stuhltest: Darmkrebs ist einer der häufigsten bösartigen Leiden in der westlichen Welt. Betrachtet man beide Geschlechter zusammen, so steht er an der Spitze aller Krebserkrankungen. In der Bundesrepublik befällt die Krankheit jedes Jahr über 40 000 Menschen und bleibt dabei oft viel zu lange Zeit unentdeckt. Ein immunologischer Stuhltest auf Blut in Stuhl bietet gegenüber der bisherigen Methode eine wesentlich verbesserte Früherkennung von:- Blutungsquellen im Dünn- und Dickdarm
    – Kolorektalen Karzinomen und Adenomen
    – Risikogruppen

Er kann menschliches vom tierischen Blut unterscheiden und ist somit deutlich sicherer als der alte Hämoccult-Test. Zudem muß er nur an einem Tag durchgeführt werden.

  • Zellabstrich (PAP)
  • Lupenbetrachtung der Zelloberfläche (Kolposkopie)
  • Tastbefund des inneren Genitales und Abtasten der Brust
  • Ergänzend IGEL US der inneren Organe und /oder der Brust