Schwangerschaft

Die Zeit der Schwangerschaft ist eine spannende und erwartungsvolle Zeit mit viel Freude und intensiven Erfahrungen. In dieser besonderen Zeit begleiten wir Sie mit den notwendigen Untersuchungen vor und in der Schwangerschaft. Wir stehen Ihnen mit unserem Wissen, natürlichen Behandlungsmethoden (z.B. Akupunktur, Empfehlung pflanzlicher Behandlungsalternativen) und mit modernster Ultraschalltechnik zur Verfügung.

Außerdem beraten wir Sie nach Ihren individuellen Bedürfnissen, damit möglichst erst keine Probleme entstehen. Am besten, Sie sprechen schon bei einer geplanten Schwangerschaft mit uns, denn es gibt ein paar Dinge, die schon vorher beachtet werden sollten (z.B. Ernährung, Impfungen oder spezielle Beratung zu Risikofaktoren). Bitte sprechen Sie mich oder mein Praxisteam an, wenn Sie Fragen zu den genannten oder anderen Untersuchungen haben.

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Schwangerenvorsorge

• Vorsorgeuntersuchungen nach Mutterschutzrichtlinien
• Betreuung von Risikoschwangerschaften
• Ultraschall in der Schwangerschaft:
Mit unserem modernsten hochauflösenden Ultraschallgerät der neuesten Generation können wir bereits in der 5. SSW die Schwangerschaft in der Gebärmutter diagnostizieren. Ein großdimensionierter LCD Monitor zeigt Ihnen dieses einmalige Erlebnis. Im Verlauf der Schwangerschaft führen wir regelmäßig Ultraschallkontrollen durch. Damit können Sie sich vom Wohlbefinden Ihres Babys auch visuell überzeugen. Im Rahmen der Mutterschutzrichtlinien sind während einer Schwangerschaft drei Ultraschalluntersuchungen vorgesehen:

1. In der 9.-12. Schwangerschaftswoche (SSW)
2. In der 19.-22. SSW
3. In der 29.-32. SSW

• CTG
• Ausschluß von Genitalinfektionen und Harnwegsinfektionen mittels pH-Messung des Fluors, Mikroskopie, Urinstix und Urinkultur
• Oraler Glukosetoleranztest (50gr. OGT) zum Ausschluß eines Schwangerschaftsdiabetes
• Teilnahme am „Hallo Baby“ Vertrag der Krankenkasse AOK Nordost

Zusätzliche Leistungen in der Schwangerschaft (IGEL)

Test auf spezielle Infektionen in der Schwangerschaft:

Toxoplasmose:
Die Toxoplasmose ist eine Infektionskrankheit, die durch den Erreger „Toxoplasma gondii“ von der Mutter auf das ungeborene Kind übertragen werden kann. Eine Infektion erfolgt durch Katzenkontakt (Katzenkot) oder den Genuss von rohem Fleisch (Mett oder Tartar) oder nicht durchgebratenem Rindfleisch.

In Deutschland haben ca. 45-50% der Frauen im gebärfähigen Alter diese Erkrankung unbemerkt durchgemacht und sind daher geschützt. Bei einer Erstinfektion in der Schwangerschaft können schwere Missbildungen und Gehirnschäden und Erblindung bei Ungeborenen entstehen. Durch eine Blutentnahme zu Beginn der Schwangerschaft können wir frühzeitig feststellen, ob bereits Antikörper gegen Toxoplasmose gebildet wurden. Bei fehlender Immunität sollten im Verlauf der Schwangerschaft weitere Kontrolluntersuchungen folgen.
Im Falle einer Infektion stehen Antibiotika zur Verfügung.

B-Streptokokkenabstrich ab der 35. Schwangerschaftswoche
Bei 20 -36 % der schwangeren Frauenfinden sich Streptokokken der Gruppe B im Genitalbereich. Diese Bakterien sind normalerweise harmlose Besiedler der Vaginalschleimhaut. Schwangere können allerdings bei der Geburt das Neugeborene infizieren. Anschließend können beim Kind kurz nach der Geburt oder nach 1-6 Wochen schwere Infektionen auftreten. Die Frühinfektion geht mit Blutvergiftung (Sepsis), Lungen- und Hirnhautentzündung einher. Bei der Spätform kann das Risiko, insbesondere bei Frühgeborenen, an einer solchen Infektion zu sterben, sehr hoch sein. Aus diesen Gründen hat die Fachgesellschaft der Deutschen Gynäkologen Empfehlungen zur Vorbeugung gegen diese sog. neonatale B-Streptokokkeninfektion gegeben.

Vorbeugung gegen die B-Streptokokkeninfektion
Bei jeder Schwangeren sollte zwischen der 35. und 38. Schwangerschaftswoche ein vaginorectaler Abstrich zur Untersuchung auf B-Streptokokken abgenommen werden. Diese Abstriche werden im Labor untersucht. Sollten bei Ihnen B-Streptokokken nachgewiesen werden, wird eine Gabe von Antibiotika unter der Geburt empfohlen, damit das Risiko für das Kind, sich zu infizieren, minimiert wird. Teilen Sie auch der Klinik mit, wenn bei Ihnen B-Streptokokken bei der Vorsorgeuntersuchung gefunden worden sind.

Zusätzliche Ultraschalluntersuchungen
Sie dienen der noch besseren Beurteilung der kindlichen Entwicklung. Die werdenden Eltern können im „Babyfernsehen“ ihr Kind in Aktion sehen.

3D/4D Ultraschall in der Schwangerschaft
Dies ist eine neue bahnbrechende Technologie in der Pränataldiagnostik. Dabei wird die 3D Ultraschalldiagnostik um die vierte Dimension, der Zeit, erweitert. Mit unserem High End Gerät ist es uns heute möglich, Ihnen Ihr ungeborenes Kind an einem großen Monitor in Echtzeit zu präsentieren. Die besten Bilder entstehen in der 22. – 26. SSW.

Akupunktur in der Schwangerschaft
Akupunktur gehört zu den ältesten medizinischen Heilverfahren. Die Akupunktur kann bei Beschwerden in der Schwangerschaft und zur Geburtserleichterung eingesetzt werden. Die Methode ist arm an Risiken und belastet das Baby nicht.

Geburtserleichterung
Eine kontrollierte Studie, die an der Frauenklinik in Mannheim durchgeführt wurde, hat gezeigt, dass die Akupunktur bei Erstgebärenden die Eröffnungsphase des Muttermundes um durchschnittlich zwei Stunden verkürzt. Man nimmt an, daß das zum einen an der schon vor der Geburt meßbaren Verkürzung des Muttermundes liegt, zum anderen an den im Vergleich zu nichtakupunktierten Frauen regelmäßigeren Wehenverläufen. Eine Akupunkturbehandlung zur Geburtserleichterung wird ab der 36. Schwangerschaftswoche begonnen. Sie wird einmal pro Woche durchgeführt.